Spatial Energy Planning II

Energiewende auf Basis fundierter Informationen aus dem Vorprojekt SEP I

Die Energiewende verlangt nach koordiniertem Handeln. Zur Erreichung der Klimaziele müssen alle erneuerbaren Energieressourcen optimal genutzt werden. Die richtige Lösung am falschen Ort oder falsch eingesetzt, ist nicht zielführend. Die wachsenden Verflechtungen zwischen den Sektoren (Strom, Wärme & Verkehr) müssen im Energiesystem der Zukunft berücksichtigt werden und es bedarf einer gesamthaften, langfristigen Planung, die die Themen Energieerzeugung und -nutzung und Infrastruktur- und Raumplanung (Regionalentwicklung, Stadtplanung etc.) integriert..

Das Gelingen der Energiewende ist von einer Steuerung und Koordination auf Basis fundierter Informationen abhängig. Dazu müssen energiebezogene Fragen in den Planungsprozessen der Gebietskörperschaften berücksichtigt und mit jenen der Infrastrukturbetreiber koordiniert werden. Die im Projekt Projekt SEP I (Spatial Energy Planning / Räumliche Energieplanung) erfolgreich entwickelten und implementierten Prozesse zur Berücksichtigung energiebezogener Fragen in den Planungsprozessen im Wärmesektor, werden nun auf die Sektoren Strom und Verkehr ausgeweitet. Damit können alle energie- und klimaschutzbezogenen Sektoren in der strategischen Entwicklung einbezogen werden. So können beispielsweise Projektentwickler für ein Bauprojekt alle spezifisch benötigten Informationen zu Wärme- und Stromversorgung sowie zur mobilitätsmäßigen Optimierung auf Knopfdruck über automatisierte Reports beziehen.

Koordinierung nachhaltiger Energieinfrastrukturen auf Basis des Informationssystems von SEP I

Das Informationssystem, welches in SEP I als Basis für die Berücksichtigung der Wärmeversorgung in Planungsprozessen (zB. baubehördlicher Prozess, örtliche Entwicklungsplanung) entwickelt wurde, wird nun in den jeweiligen Gemeinden implementiert. Neben dem Roll-out der Nutzung der Informationen in den definierten Planungsprozessen, werden schrittweise die Inhalte für die Bereiche Mobilität und Strom ergänzt und auf diese Weise spezifische Instrumente, wie automatisierte Reports und Apps, für den Planungsprozess geschaffen. Mit Hilfe dieser Tools wird die Entwicklung nachhaltiger Energieinfrastrukturen koordiniert und die Siedlungsentwicklung und Flächennutzung mit den Anforderungen der Energiewende in Einklang gebracht. Dies ebnet den Weg für die Planung und Umsetzung von Plus-Energie-Quartieren (Quartiere, die große Mengen Energie vor Ort produzieren und mit erneuerbarer Energie versorgt werden). Parallel dazu werden Vorschläge erarbeitet, wie die bestehenden Rechtsgrundlagen angepasst werden müssen, um Energie in der Planungspraxis nachhaltig zu verankern.

 

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