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Stärkere Einbindung der TeilnehmerInnen und frei verfügbare Datenplattform für Energiegemeinschaften der Zukunft

Die ersten Energiegemeinschaften in Österreich zeigen, dass sehr spezifische, auf den Einzelfall zugeschnittene Lösungen erforderlich sind, um diese erfolgreich umzusetzen und aufrecht zu erhalten. Derzeit sind primär technische und ökonomische Fragestellungen in Bearbeitung – zu ökologischen, sozialen und volkswirtschaftlichen Auswirkungen von Energiegemeinschaften gibt es bislang keine Erkenntnisse. Da es jedoch absehbar ist, dass Energiegemeinschaften nur geringe wirtschaftliche Vorteile für die TeilnehmerInnen bieten, gewinnen diese nicht-finanziellen Aspekte zunehmend an Bedeutung.

Neue Modelle von Energiegemeinschaften fördern den Ausbau erneuerbarer Energie und die Einbindung breiter Akteursgruppen. Ziel ist es, damit einen wesentlichen Beitrag zur österreichischen Klimaneutralität bis 2040 zu leisten. Um das zu schaffen, ist es essenziell, Energiegemeinschaften durch einen Fokus auf nicht-technische und nicht-finanzielle Vorteile zu forcieren. Ein Kriterienset zur Nachhaltigkeitsbewertung von Energiegemeinschaften in Österreich ist dazu in der Entwicklung.

Entwicklung von barrierefreien Datenplattformen und unkomplizierten Tools

Drei Testbeds in Niederösterreich (Steinwandleiten und Echsenbach) und in der Steiermark (Vorau) sammeln praktische Erfahrungen sowie anwendbares Wissen hinsichtlich Akzeptanz und Bereitschaft der BürgerInnen zur aktiven Teilnahme an Energiegemeinschaften. Die gesammelten Informationen dienen als Basis für den Aufbau von Plattformen, Netzwerken und Tools, die zukünftige TeilnehmerInnen in neu gegründeten Energiegemeinschaften unterstützen. Die Datenaustauschplattform schafft die Basis, um weitere Energiegemeinschaften auszurollen und zu skalieren.

Die gewonnenen Ergebnisse tragen dazu bei, eine herstellerunabhängige und frei verfügbare online Datenaustauschplattform sowie anbieterspezifische Betriebs- und Optimierungsplattformen umzusetzen, die zu einer einfachen Ausrollung von Energiegemeinschaften in ganz Österreich führen. Das bedeutet im Detail, dass Schnittstellen zu den jeweiligen Hard- und Softwarekomponenten so implementiert werden, dass jeder Netzbetreiber, jedes Energieversorgungsunternehmen und generell alle TeilnehmerInnen am Energiemarkt an die Datenplattformen andocken können. So ermöglichen die Plattformen einen optimierten Betrieb von Energiegemeinschaften. Ebenso entwickelt das Projektteam unkomplizierte Tools, wie zum Beispiel eine Energiegemeinschaften-App, mit welchen (Test-)KundInnen dauerhaft an der Gestaltung der Energiewende mitwirken können.

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